Bildung
28.04.2010
Internationaler Austausch
Durch die Unterstützung der Landesinnung Bau Oberösterreich und vielen Unternehmen der oberösterreichischen Bauwirtschaft wurde den Schülern der HTL 1 Bau und Design aus Linz eine besondere Studienreise ermöglicht: In New York konnten sich die angehenden HTL-Ingenieure einen außergewöhnlichen Eindruck der Baukunst holen. Die 27 Schüler wurden mittels Reisekostenzuschuss unterstützt und genossen ein anspruchsvolles Programm im „Big Apple“. Während ihres achttägigen Aufenthaltes wurden wichtige touristische Highlights wie Chrysler Building, Rockefeller Center und Times Square besucht. Ein Schwerpunkt war die moderne Architektur. So besichtigten die angehenden Techniker auch Hochhäuser der Stararchitekten Frank O. Gehry und Sir Norman Foster.
Ein weiterer Höhepunkt der Studienreise war die Besichtigung des „Meatpacking-Districts“ mit der „Highline“, das neu revitalisiert wurde und ein neu geschaffenes Naherholungsgebiet für die New Yorker auf einer alten Hochbahnstraße ist. Doch das absolute Highlight war der Blick vom Empire State Building auf das nächtliche New York.
Einen Einblick in die Arbeitsabläufe erhielten die HTL-Schüler bei einem Besuch in der Außenhandelsstelle der WKO. In der wichtigen österreichischen Wirtschaftsvertretung bekamen den Jugendlichen nicht nur eine interessante Führung, sondern vor allem auch einen spannende Vortrag über den „Ground Zero“.
Blick über den Tellerrand
Markus Hofer, Innungsgeschäftsführer Bau OÖ, erklärt, warum die WKO derartige Unternehmungen unterstützt: „Uns geht es darum, dass wir die Schüler gern dabei unterstützen, über den Tellerrand hinaus zu schauen. Die Wirtschaft ist immer stärker international verflochten, und die Absolventen werden künftig auch in anderen Ländern tätig sein. Mit dieser Studienreise setzen wir schon jetzt Impulse“, ist Hofer überzeugt. Ganz besonders freut es die Bauinnung, dass die Jugendlichen bereits jetzt Eigeninitiative zeigen: „Hervorzuheben ist in diesem Fall, dass die Schüler diese Reise selbst organisiert und finanziert haben, das heißt, der Impuls ging nicht von den Lehrkräften aus, sondern die Schüler wurden bei der Innung und den Bauunternehmen selbst vorstellig“, erzählt Hofer. So viel Engagement sollte daher auch mit einem Reisekostenzuschuss honoriert werden. Der Blick über den Tellerrand soll aber auch künftig weiter forciert werden. „Dieses Projekt war nicht das erste, das wir unterstützt haben, sondern wir arbeiten schon seit mehreren Jahren erfolgreich mit der HTL zusammen. Wir haben auch vor, das in den nächsten Jahren fortzusetzen“, so Hofer.
(Redaktion: Diana Danbauer, Bauzeitung)

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